Judo

Geschichten und Geschichte


Und was ist Judo?


WettkampfNa, ja, Judo ist eine Form der Freizeitgestaltung, ein Sport, ein Fitness-Programm, ein Selbstverteidigungstraining oder eine Möglichkeit sich mit anderen Menschen zu treffen. Manche sehen es als Selbstverteidigungstraining und für einige ist es der Weg des Lebens. Doch im Grunde ist es alles das zusammen.
Judo bedeutet so viel wie "Sanfter Weg".
Besonders Kinder profitieren in ihrer Entwicklung, sowohl motorisch als auch ethisch moralisch vom "sanften Weg" durch JUDO.

Judo ist eine Sportart, die in Japan von Jigoro Kano entwickelt wurde.
Kano entfernte aus dem alten Selbstverteidigungssystem Jiu-Jitsu alle gefährlichen Techniken wie Schläge und Tritte und legte so den Grundstein für den auf der Welt verbreitetsten Kampfsport der Neuzeit.


Judo bedeutet soviel wie "Sanfter Weg, Weg des Nachgebens" und beruht auf den Thesen der "wirksamsten Anwendung der Kraft" und der "wechselseitigen Glückseligkeit". Dabei bedeutet die erste These, das ein Gegner durch die Ausnutzung seiner Kraft, seiner schwachen Körperstellen und bestimmter Hebelverhältnissen besiegt wird. Das zweite Prinzip drückt das moralische Prinzip des Judo aus. Es beinhaltet, das Partner und Freunde miteinander kämpfen können, ohne sich zu verletzen und so das Wesen des Kampfes erlernen, einander Respekt und Achtung erweisen und sich gegenseitig helfen ein Ziel zu erreichen.

Die Technik des Judo beinhaltet verschiedene Würfe, die meist über Hüfte und Schulter ausgeführt werden. Dazu kommen noch einige Armhebel, Würge- und Fixiertechniken die für den Kampf am Boden entwickelt wurden.

Da Judo einerseits die körperlichen Fähigkeiten des Menschen wie das Bewegungsgefühl, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur, andererseits aber auch die geistigen Fähigkeiten wie Selbstdisziplin, Respekt, Konzentration entwickelt, ist es für Menschen jeden Alters und Geschlechts geeignet.

Judo in Deutschland


Der Berliner Erich Rahn gründete bereits 1906 die erste Jiu-Jitsu Schule in Deutschland. Alfred Rhode übernahm nach dem 1. Weltkrieg das Erbe Rahns. Er widmete sich jedoch mehr dem von Jigoro Kano entwickelten Judo. In Deutschland gilt Alfred Rhode somit als Vater des Judo.

Der Deutsche Judo-Bund e.V. (DJB) wurde 1953 gegründet.

Seit 1962 gibt es im Polizei-SV Eutin eine Judo-Sparte.